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Update Dakar 2027: Bericht nennt Prolog in Europa und Marokko als Hauptstrecke

Serie: Dakar 2027

Update, Stand 21. Oktober 2026: Die Amaury Sport Organisation (ASO) prüft für die Dakar 2027 laut einem Bericht von Actualidad Motor einen Ausweichplan. Danach könnten Abnahmen und Prolog in Spanien oder Portugal stattfinden, während der Hauptteil der Rallye in Marokko gefahren würde. Eine offizielle Bestätigung der ASO zu Route, Startland, Terminen und Format liegt nicht vor.

Das spanische Portal schreibt in seinem Bericht vom 20. Oktober 2026 ausdrücklich, dass „ninguna de las piezas está oficialmente cerrada“, also keiner der Bausteine offiziell feststehe (Übersetzung). Die Idee sei laut Actualidad Motor mit Teams und Logistikverantwortlichen besprochen worden.

Was der Entwurf vorsieht

Die von Actualidad Motor beschriebene Fassung nennt folgende Eckdaten. Alle Angaben stammen aus diesem einen Bericht und sind unbestätigt:

  • Technische Abnahmen und Prolog in Europa, auf der Iberischen Halbinsel
  • Prolog am Samstag, 9. Januar 2027
  • Ruhetag am Samstag, 16. Januar 2027
  • Zielankunft am Freitag, 22. Januar 2027
  • zwölf Wettbewerbstage
  • rund 4.300 Kilometer Wertungsprüfungen; eine Gesamtdistanz einschließlich Verbindungsetappen nennt der Bericht nicht

Marokko wäre demnach der Hauptschauplatz, mit Merzouga als zentralem Bezugspunkt. Vorgesehen sei auch eine sogenannte Marathon-Refugio-Etappe: zwei Tage ohne mechanischen Service dazwischen, mit Übernachtung in einem improvisierten Camp. Die Wertungsprüfungsdistanz liegt laut dem Bericht etwas unter der der jüngsten Ausgaben in Saudi-Arabien.

Archivbild: Toyota Hilux bei einer Fahrt durch Sanddünen
Archivbild: Ein Toyota Hilux in den Dünen. Die Aufnahme stammt nicht von der Dakar 2027 und zeigt keine der im Bericht genannten Strecken. Foto: Fotograf nicht genannt, via Actualidad Motor

Sicherheitslage als Begründung

Als Grund für die Überlegungen nennt Actualidad Motor die Sicherheit. Mehrere Teilnehmer hätten Bedenken geäußert, nach Huthi-Angriffen und Vorfällen in der Nähe strategischer Einrichtungen in Saudi-Arabien anzutreten; der Bericht nennt den Flughafen von Riad und Anlagen mit Bezug zu Aramco. Diese Darstellung stammt aus dem Bericht, eine eigene Stellungnahme der ASO dazu wird dort nicht zitiert.

Die endgültige Entscheidung hänge laut nicht namentlich genannten Personen, die mit den Gesprächen vertraut sein sollen, von Sicherheit, Strecke und Marke ab, aber auch vom Zeitplan. Die Teams müssten möglichst früh wissen, wo gefahren wird, um Nennungen abzuschließen und Material vorzubereiten.

Was offen bleibt

Ob die Dakar 2027 tatsächlich in Europa beginnt und in Marokko ausgetragen wird, ist nicht entschieden. Weder Startland noch Termine oder Etappenzahl sind offiziell. Weitere Quellen, die den Plan unabhängig bestätigen, liegen nicht vor. Angaben zu den einzelnen Klassen, etwa zur Motorradwertung, enthält der Bericht nicht.

Archivbild: Ford Raptor wirbelt in den Dünen Sand auf
Archivbild: Ein Ford Raptor in den Dünen. Die Aufnahme steht nicht in Zusammenhang mit der geplanten Strecke 2027. Foto: Fotograf nicht genannt, via Actualidad Motor

Am Rande meldet Actualidad Motor, dass Fernando Alonso gemeinsam mit Marc Coma einen Prototyp von Prodrive gefahren sei. Seine Rückkehr zur Dakar ist laut dem Bericht nicht bestätigt.

Quellen- und Bildnachweise

  • Actualidad Motor: „Dakar: prólogo en España o Portugal y ruta en Marruecos“ („El Dakar estudia un prólogo en la península y etapas en Marruecos“), 20. Oktober 2026, actualidadmotor.com
  • Foto 1: Toyota Hilux in Sanddünen, Archivaufnahme; Fotograf nicht genannt; Originalquelle: Actualidad Motor; Aufnahmedatum nicht bekannt; Lizenz nicht angegeben
  • Foto 2: Ford Raptor in Sanddünen, Archivaufnahme; Fotograf nicht genannt; Originalquelle: Actualidad Motor; Aufnahmedatum nicht bekannt; Lizenz nicht angegeben
Published inAllgemeinNewsRally